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Metzingen

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Neue Hoffnung für die Ukraine: Solidaritätspartnerschaftsurkunde wird unterschrieben

Hoher Besuch aus der ukrainischen Stadt Arzys - Bürgermeister Serhii Parpulanskyi besuchte die Metzinger Oberbürgermeisterin Carmen Haberstroh im Rathaus. Der Verein „Ermstal hilft“ unterzeichnet die Solidaritätspartnerschaftsurkunden und gibt somit den Menschen in der Region von Odessa neue Hoffnungen im Kriegsgebiet.

Drei Jahre Krieg mitten in Europa – der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine macht fassungslos, kaum einer hätte mit solch einem langen Krieg gerechnet. Auch die kleine Stadt Arzys, circa 100 Kilometer von Odessa entfernt, ist ein Angriffsziel der Russen. Um die Stadt auch in Zukunft zu unterstützen, bekommt sie jetzt die Hilfe der Gemeinden Metzingen, Dettingen und Bad Urach. Hierfür wurde nun eine Solidaritätspartnerschaft erstellt und unterschrieben. Nach drei Jahren Krieg in der Ukraine seien viele Menschen in der Gesellschaft „kriegsmüde" und abgestumpft. Umso wichtiger sei es, die Ukraine langfristig zu unterstützen.

Neben Haberstroh sprach auch der Bürgermeister von Arzys im Metzinger Rathaus vor den eingeladenen Gästen. Darunter auch die beiden Partner von Carmen Haberstroh, der Dettinger Bürgermeister Michael Hillert und Bad Urachs Bürgermeister Elmar Rebmann. Alle drei Gemeinden stimmten sofort für die Partnerschaft mit Arzys. Mit ihrem gegründeten Verein „Ermstal Hilft" wird die Ukraine für mindestens zwei Jahre mit entsprechenden Hilfsgütern versorgt. Immer wieder bedankt sich der Bürgermeister von Arzys bei den Deutschen, wie groß die Unterstützung für ihr Land sei und wie herzlich man die ukrainischen Flüchtlinge in Deutschland aufnehme.

Neben der eigentlichen Unterzeichnung der Solidaritätspartnerschaft, gab es gesanglich einen Chor, vorgetragen von ukrainischen Flüchtlingskindern, die aus der gesamten Ukraine nach Deutschland vor dem Terror geflohen sind. Man habe lange auf den Antrag gewartet, zugleich ist man über die Solidarität Deutschlands dankbar. Diese Unterzeichnung sei ein wichtiges Zeichen für die Ukraine, erklärt der Bürgermeister zusammen mit seiner Dolmetscherin. Das größte Problem in Arzys sei der langanhaltende Krieg, es gebe keinen Strom und kein Internet.

Am Ende wird Serhii Parpulanskyi gefragt, was er sich für Deutschland wünsche: Seine Antwort klar und deutlich, dass Deutschland immer in Frieden leben kann. Damit beziehe er sich auf die kommenden Europa- und Kommunalwahlen, die am 9. Juni stattfinden.


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