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Reutlingen

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Neujahrsempfang mit Carsten Linnemann

Die CDU-Gemeinderatsfraktion und der CDU-Stadtverband Reutlingen haben am Sonntag zu ihren Neujahrsempfang ins Tagungszentrum der Firma Heinrich Schmid eingeladen. Gastredner war der Generalsekretär der CDU Deutschlands Carsten Linnemann.

Musikalisch hat die Reutlinger CDU das neue Jahr eingeläutet – zum ersten Mal seit der Corona-Pandemie, denn in den letzten drei Jahren musste die Veranstaltung pausieren. Gastredner Carsten Linnemann kennt die Region bereits. Trotzdem sei er immer wieder gerne hier, betonte er nicht nur in seinem Vortrag.

"Ich komme total gerne in diese Region. Ich merke immer wenn man mich dann „Carschten" nennt, dass ich hier in der Region angekommen bin – ich bin gerne hier, auch an einem Sonntag" sagte Linnemann.

In seiner Rede blickte er, unter anderem unter den Augen von Reutlingens Oberbürgermeister Thomas Keck, unter dem Motto „Aufbruch oder Stillstand?" auf das anstehende Jahr.

"Im ersten halben Jahr werden wir Stillstand erwarten. Man sieht einfach, dass die Ampel-Koalition – in der Demoskopie auch – in allen Politikfeldern eine andere Politik macht, als die Mehrheit der Menschen in Deutschland es will" so Linnemann.

Daher müsse sich das schnell ändern, so Linnemann. Doch er blickte auch auf die CDU selbst – ein Motto, was die Partei 2024 ohnehin vorleben wolle.

"Wir als CDU konzentrieren uns nur noch auf uns. Wir schielen jetzt nicht auf andere oder überlegen strategisch oder taktisch. Sondern wir sagen: Was ist CDU Pur, was macht uns wirklich aus? Dass wir vom Individuum ausgehen beispielsweise und dass sich Arbeit in diesem Land wieder lohnt und dass wir uns als Politik nicht anmaßen wie die Welt in zehn oder 15 Jahren aussieht" äußerte sich Linnemann dazu.

Etwas, das im nächsten Jahr auch bei der CDU in der Region im Mittelpunkt stehen müsse.

"Ich glaube das Wesentliche ist, dass wir bei den Bürgerinnen und Bürgern sind. Dass man einfach fragt, wo der Schuh drückt. Wo sind die Schwierigkeiten, wo kann man Abhilfe schaffen in Richtung Endbürokratisierung?" so die Gemeinderatsfraktionsvorsitzende der CDU, Gabriele Gaiser.

Denn umgekehrt müsse man Bürger wieder hinter sich bringen, vor allem hinsichtlich der Kommunalwahl, die im Juni ansteht.

Doch zuvor wurde das neue Jahr erst einmal eingeläutet. Und neben einem Stehempfang war da auch noch Zeit für das ein- oder andere Erinnerungsfoto.


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