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Manne Lucha besucht Bad Sebastiansweiler

Die Wiedereingliederung ins berufliche und das soziale Leben - Das ist die Hauptaufgabe einer Reha. Auch in der Reha-Klinik Bad Sebastiansweiler ist das nicht anders. Diese bietet unter anderem die sogenannte poststationäre Kurzzeitpflege an, also eine Zwischenlösung für Patienten, die nach ihrem Krankenhausaufenthalt noch auf einen Pflegeplatz warten. Dafür erhält sie finanzielle Unterstützung vom Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg. Vor Ort hat sich deshalb der Minister selbst ein Bild von den aktuellen Entwicklungen und Investitionen gemacht.

Der Standort der Rehaklinik Bad Sebastiansweiler. Insgesamt fast 370.000 Euro fließen hier im Rahmen des Projekts „Evaluation innovativer poststationärer Kurzzeitpflege" in die Weiterentwicklung dieser Pflegeform. Und was sagt Landessozialminister Manne Lucha zur Entwicklung in der Reha-Klinik?

"Ich kann einfach nur Danke sagen und mein Kompliment aussprechen. Es war natürlich klar, dass dieser extrem professionelle Träger, der ja einer der profiliertesten in dem Punkt Rehabilitation und der Verknüpfung unterschiedlicher Leistungen in Baden-Württemberg ist – dass die das machen" sagte er.

Was mit den Fördermitteln passiert, das erfuhr Lucha auf einem Rundgang durch die Räumlichkeiten, bei dem er auch einige Patienten besuchte, die zur Zeit hier untergebracht sind. Einen genauen Einblick in die Investitionen gab Geschäftsführer Volker Gurski.

"Wir nehmen die Fördermittel, um ein Setting zur speziellen Versorgung für poststationären Kurzzeitpflegegästen aufzubauen, was wir teilweise auch schon getan haben. Das heißt die Vernetzung von Arzt, Therapie und Case-Management" so der Geschäftsführer.

Letzteres sei ein neuer Faktor in der Kurzzeitpflege und in der normalen Pflegeversicherungsfinanzierung eigentlich nicht vorgesehen. Case-Manager organisieren die Unterstützung der Patienten und beteiligen diese auch an den Prozessen.

Nach dem Rundgang ging es an die Zahlen. Denn in einigen Bereichen hat die Klinik bereits Ergebnisse zu vermelden. Von 140 Fällen, die im Zeitraum des Projekts im Haus gewesen seien, habe man 110 in das Projekt einfließen lassen.

"Diese Fälle zeigen eben, dass wir eine hohe Quote haben an Verlegungen in unsere geriatrische Rehabilitation – mehr als 42 Prozent – und dass wir eben auch wieder etwa 30 Prozent zurückverlegen konnten in die Häuslichkeit" so Gurski.

Laut Gurski wolle man mit dem Projekt zeigen, dass es sich lohnt, in poststationäre Kurzzeitpflege zu investieren und das Prinzip zu einer Regelversorgung zu machen. Mit dem Sozialministerium befinde man sich dahingehend auch bereits in Gesprächen.


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