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Tübingen

Foto: RTF.1
16. Internationales Afrika-Festival auf dem Festplatz

Am Donnerstag startete in Tübingen wieder das Internationale Afrika-Festival „Umoja W'Afrika.“ Das bedeutet in der Suaheli-Sprache so viel wie „Einheit Afrikas.“ Von Donnerstag bis Sonntag präsentieren Künstler dort auch in diesem Jahr wieder afrikanische Kultur in Form von Kunst, Mode und Musik.

„Nicht schwarz, nicht weiß, sondern bunt" – So lautet das Motto des Festivals, das zur Zeit auf dem Tübinger Festplatz läuft. Und dieses ist Programm – in allen Bereichen.

"Bunt im Programm, bunt in der Spiritualität, bunt in der Farbe, bunt im Essen, bunt als Familie, bunt! Denn es gibt keine Welt, die einseitig ist. Aber vor allem bunt, denn genau das ist Afrika" sagte Susan Tatah, die das Festival seit Jahren mit organisiert.

Zum mittlerweile 16. Mal steigt das Festival in diesem Jahr. An den grundsätzlichen Zielen hat sich über die Jahre nicht viel geändert.

"Zusammenkommen, Austausch, Dialog, Kontakte knüpfen, miteinander reden und auch feiern. Also die Kultur von Afrika ist hier zwar nicht mehr neu, denn wir sind hier seit 2010, angefangen haben wir in Reutlingen" berichtete Tatah.

Man entdecke Afrika also nicht mehr neu, das Festival entwickle sich aber jedes Jahr weiter, quasi im Einklang mit der Welt. Deswegen sei es wichtig, jedes Jahr auf den neuen Zustand zu reagieren, so Tatah weiter. Die Leute sollen immer wieder die Chance haben, mehr über Afrika und über die afrikanische Community in Deutschland zu erfahren und Kontakte zu knüpfen.

Diese entstehen zum Beispiel an den Ständen, die sich auf dem insgesamt 5000 Quadratmeter großen Festivalgelände aneinander reihen.

Dort gibt es eine Vielzahl an afrikanischer Kunst zu sehen und zu kaufen: Angefangen bei verschiedenen Kleidungsstücken, über Spezifischeres wie traditionelle Holzkunst oder Sandbilder bis hin zu afrikanischen Musikinstrumenten.

Neben Kunsthandwerk finden sich auf dem Gelände aber auch mehrere Essensstände, an denen es Spezialitäten aus verschiedenen Kulturen gibt.

Von den Ständen geht es direkt weiter zur Bühne, wo am Donnerstag Abend bereits die ersten Bands spielten. Dort lernen wir auch Abdou Sarr kennen, der schon lange mit dem Festival verbunden ist.

"Ich bin mit Susan befreundet seit – ich glaube 16 Jahre – von Anfang an. Seit wir das Festival damals in Reutlingen gestartet haben arbeiten wir Hand in Hand zusammen" erzählte er.

Aufgetreten ist er auch – zusammen mit einer seiner Bands. Wer das Programm an den ersten Tagen verpasst hat, hat noch bis Sonntag die Chance, das Afrika-Festival zu besuchen. Das Gelände ist jeweils zwischen 10 und 22 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.


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