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Biosphärengebiet/Reutlingen

Foto: RTF.1
Genuss und Naturschutz - Albgemacht erweitert Sortiment

Seit 2018 fördern die Vorstände des Biosphärengebiets Schwäbische Alb regionale Produkte mit Fokus auf Umweltschutz. Unter der Marke Albgemacht gelangen diese in die Supermarkttheken.

Mit einer kleinen Kostprobe haben die Verantwortlichen von Albgemacht ihre neuen Produkte vorgestellt. Albgemacht steht laut Adelheid Schnitzlervon von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets für die Verbindung von Ökonomie und Ökologie. Nun haben sich vier weitere Erzeuger zum bestehenden Sortiment dazugesellt.

"Wir haben neue Produkte – und zwar das Quinoa. Dann haben wir Hagebutten-Produkte – und zwar das Hägemark. Wir haben das Hagebuttenpulver und wir haben das Hagebuttenpesto. Als neues Produkt haben wir noch das Bio-Rapsöl und dann eben Ziegenfrischkäse verschiedener Sorten", führt Schnitzler durch das neue Sortiment.

Die Erzeuger profitieren von einer breitere Vermarktung und bis zu 40% Förderung durch die Albgemacht e.V.. Eine Mitgliedschaft ist allerdings mit der ein oder anderen Auflage verbunden.

"Jeder Betrieb, der bei Albgemacht dabei ist, dem muss auch klar sein,das ist ein Verein, es ist ein Netzwerk. Also wir arbeiten zusammen und dass man sich da austauscht und trifft", erklärt Schnitzler.

Zusätzlich müssen die Albgemacht-Produkte auf den sogenannten sieben Säulen fußen. Diese umfassen eine regionale und handwerkliche Erzeugung, sowie ein Fokus auf Artenvielfalt und Tierwohl. Die Erzeuger müssen ihre Produkte zudem ohne den Einsatz von Gentechnik und unter fairen und transparenten Bedingungen herstellen.

Am Ende sollen die Waren nicht nur schmecken, sondern auch der Umwelt zugute kommen. "Wir wollen ja alle am Wochenende raus. Wir gehen alle auf die Schwäbische Alb. Wir suchen die Erholung und wir genießen die Ruhe in dieser Landschaft und die Vielfalt in dieser Landschaft. Und da können Sie durch den Kauf dieser Produkte ganz klar Ihren Beitrag leisten", so Schnitzler.

Große Expansionspläne haben die Betreiber nicht. Als Verein pflegen sie einen überschaubaren Rahmen. Innerhalb dessen wollen sie sich gegenseitig stärken und etwas an die Natur zurückgeben.


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