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Stuttgart/Tübingen

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Kliche-Behnke sieht künftige Oppositionsarbeit im Landtag als schwierig

Die SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Drothea Kliche-Behnke ordent das Ergebnis ihrer Partei bei der Landtagswahl als katastrophal ein.

"Ja, es ist natürlich wahnsinnig bitter, das kann ich nicht schönreden, es ist das historisch schlechteste Ergebnis der SPD bei einer Landtagswahl nicht nur in Baden-Württemberg, sondern mutmaßlich überhaupt", so Kliche-Behnke.

"Diese extreme Zuspitzung um die Frage: Wer wird der nächste Ministerpräsident? zwischen dem Spitzenkandidaten der CDU und der Grünen hat uns natürlich sehr geschadet, insbesondere das ich sage jetzt mal auch, was zuletzt durch Videos und so über Manuel Hagel verbreitet wurde, da haben auch viele unserer Stammwähler und Stammwählerinnen gesagt: Dieses Mal müssen wir dann grün wählen, um Manuel Hagel als Ministerpräsidenten zu verhindern", so Kliche-Behnke weiter.

Die künftige Arbeit in der Opposition wird nach Kliche-Behnke deutlich schwerer. "Die SPD ist die einzig verbliebene demokratische Opposition im Landtag von Baden-Württemberg, das ist eine neue Situation für uns und auch für das Land", so Kliche-Behnke. "Wir können beispielsweise, da wir eine Zusammenarbeit mit der AfD ausschließen, möglicherweise nicht mal einen Untersuchungsausschuss anstrengen allein aus der Opposition heraus, also, es ist eine neue Situation, und daran werden wir uns wohl oder übel gewöhnen müssen", so Kliche-Behnke abschließend.


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