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Tübingen

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Palmer als grüner Kanzlerkandidat?

„Ist er der bessere grüne Kanzler-Kandidat?“ Das titelt BILD.de in Bezug auf ein Interview, das der grüne Oberbürgermeister aus Tübingen dem Medium im BILD-Talk gegeben hatte.

Gelobt werden dabei seine Strategien in der Corona-Krise in seiner Stadt, wie etwa den Fokus auf den Schutz der älteren Bevölkerung zu legen. Außerdem fordert Palmer ein Ende des Lockdowns. Man müsse raus aus der Lockdown-Spriale, so Palmer wörtlich, und befürwortet das Öffnen von Kitas und Grundschulen sowie Geschäften mit entsprechenden Hygienekonzepten ab Anfang Februar. Man müsse sich vom Inzidenz-Wert 50 verabschieden, so Palmer. Für diese Forderungen bekommt Palmer sowohl Lob als auch Kritik in den sozialen Medien.

Die BILD sieht gerade in der Offenheit Palmers andere Wege einzuschlagen Kanzler-Potenzial. Weiter zitiert sie den Politikforscher Prof. Werner Weidenfeld, der Palmer ebenfalls große Führungsqualitäten zuspricht.

„In Zeiten strategischer Sprachlosigkeit habe Palmer den Mut und die Kraft, gegen den Strom zu schwimmen, Mainstreams in Frage zu stellen. Aus dem Holz werden Führungskräfte geschnitzt", so Weidenfeld.

Der streitbare Grünen-Politiker Palmer stößt bei seiner eigenen Partei allerdings nicht selten auf Widerstand. So habe man von Palmer als potenziellen grünen Kanzlerkandidat - außer von Seiten der BILD – bisher noch nie etwas vernommen.

(Zuletzt geändert: Dienstag, 12.01.21 - 14:38 Uhr   -   773 mal angesehen)

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