BWeins - Am Puls des Landes

Am Puls des Landes

Landtag in Stuttgart Plenarsitzung im Landtag Neues Schloss in Stuttgart Schlossplatz in Stuttgart

>> BWeins-Sendung in der Mediathek

Reutlingen

Foto: RTF.1
Keine Aktenstapel - Kreiskliniken stellen digitale Patientenakte vor

Die Zeit der Aktenstapel und schwer zu entziffernden Notizen ist vorbei - Zumindest in den Kreiskliniken Reutlingen. Dort arbeiten Ärzte und Pflegekräfte neuerdings mit einer mobilen digitalen Patientenakte. Wie sie funktioniert und warum sie den Alltag für das medizinische Personal, aber auch für den Patienten erleichtert wurde am Donnerstag der Presse vorgestellt.

Während am Patientenbett früher noch in Akten geblättert werden musste, hat heute ein modernes,extra für den Klinikbetrieb gerüstet Tablet, den Platz der papierbasierten Patientenkurve eingenommen. Vor 4 Jahren bereits haben die Verantwortlichen beschlossen, einen Fokus auf die Digitalisierung zu legen.

Zur Prozessoptimierung der anfallenden Behandlungsabläufe haben die Kreiskliniken Reutlingen verschiedene digitale Projekte initiiert und ca. 3,5 Millionen Euro investiert. Ziel der Systeme Vmobil und Qcare ICU, ist es beispielsweise Behandlungsabläufe digital zu erfassen.

Die Arbeit von Krankenschwester Aline-Marie Lehner hat sich durch die Einführung der digitalen Patientenakte ins positive verändert. So muss sie beispielsweise keine Papiere mehr zusammensuchen.

Auch in der Intensivpflege ist der Arbeitsalltag ein anderer geworden. Durch die präzise erfassten Daten ist die Patientenversorgung einfacher und sicherer geworden, da die Pflegekräfte jetzt alle relevanten Daten schneller einsehen können.

Um die Sicherheit seiner digital gesammelten Daten muss sich der Kreisklinik Patient, laut Geschäftsführer  Norbert Finke keine Sorgen machen. Es werde eine hohe Aufmerksamkeit auf Datenschutz und die Sicherheit der Patientendaten gelegt. Das Ziel eines gänzlich "papierlosen" Krankenhauses liegt auch bei den Kreiskliniken der Achalmstadt noch in weiter Ferne, aber zukunftsweisende Schritte sind hier bereits unternommen worden.


Nachrichten aus Bundesland und Landeshauptstadt

Foto: RTF.1
Amnesty International startet Briefmarathon im Rathaus Foyer Am zehnten Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Seitdem wird der zehnte Dezember als Tag der Menschenrechte gefeiert und auch zum Anlass genommen, um auf weltweite Menschenrechtsverstöße hinzuweisen. Seit gestern liegen daher im Foyer des Tübinger Rathauses zehn ausgewählte Beispiele solcher Menschenrechtsverletzungen aus, die Teil des alljährlichen Briefmarathons der Amnesty International sind.
Foto: RTF.1
Zuschauer bestimmen selbst den Eintrittspreis im LTT Am 14. Dezember dürfen die Besucherinnen und Besucher des Landestheaters Tübingen selbst bestimmen, wie teuer die Theaterkarten sein sollen.
Foto: RTF.1
Verkehrsminister Winfried Hermann stellt neuen Fahrplan vor In sechs Tagen wird sich auf den Schienen Baden-Württembergs einiges verändern, denn am 15. Dezember wird der landesweite Fahrplanwechsel durchgeführt. Bei der am Montagvormittag in Stuttgart abgehaltenen Landespressekonferenz erläuterten Verkehrsminister Winfried Hermann und die Vertreter der betroffenen Eisenbahnunternehmen die Veränderungen und Neuerungen auf den Gleisen des Landes.

Werbung:

Weitere Meldungen