BWeins - Am Puls des Landes

Am Puls des Landes

Landtag in Stuttgart Plenarsitzung im Landtag Neues Schloss in Stuttgart Schlossplatz in Stuttgart

>> BWeins-Sendung in der Mediathek

Tübingen

Foto: RTF.1
News von Geflüchteten - Sozialminister Manne Lucha besucht tünews INTERNATIONAL

News von Geflüchteten für andere Geflüchtete und alle Interessierten. - Das ist tünewsINTERNATIONAL. Bei der wöchentlichen Reaktionssitzung am heutigen Donnerstagvormittag im Tübinger Landratsamt konnten Sozial- und Integrationsminister Manfred und die anwesenden Pressevertreter einen Blick hinter die Kulissen des Medienprojekts werfen.

Als Reaktion auf die Flüchtlingskrise von 2015 hat der Landkreis Tübingen tünewsINTERNATIONAL ins Leben gerufen. Die Reaktionsräume befanden sich zu Beginn noch im Besprechungsraum von Landrat Joachim Walter, der überzeugter Unterstützer des Projektes ist. Walter berichtete, dass das Medienprojekt seinen Anfang in der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit des Landratsamts hatte. Mittlerweile sei ein Erfolg, was ihn sehr freue, so der Landrat weiter.

Deshalb hat sich der Tübinger Landkreis auch entschlossen das Projekt, dessen Träger der Verein Kultur GUT ist, für drei Jahre mit jährlich 177.000 Euro finanziell zu unterstützen. Aber auch das Land scheint sich der gesellschaftlichen Relevanz von tünews bewusst zu sein.

Ein Projekt wie tünewsInternational sei vor allem deshalb wichtig, weil dadurch aus Betroffenen Beteiligte würden betonte Sozial- und Integrationsminister Manfred Lucha.Die Beteiligten der tünewsINTERNATIONAL-Redaktion stammen aus aus Ländern wie Syrien, Afghanistan dem Irak und Nigeria. Mit der Unterstützung anleitender Coaches verfassen sie im Neubau des Landradamts Artikel auf Deutsch, Englisch, Arabisch und Dari, dass in Afghanistan gesprochen wird. Diese sind zunächst für die Wandzeitungen, die in den Flüchtlingsunterkünften des Landkreises verteilt werden gedacht. Aber damit nicht genug. Die tünews sind auch im Radio Wüste-Welle, und im Internet mit Homepage und Youtubechannel vertreten

Ein Instagram und Twitter – Account sind in Arbeit. Was aber macht die Arbeit bei tünews International besonders? Laut Online Redeaktionsassistentin Hajera Sheikh ist es vor allem die Diversität ihres Kollegiums, die die Arbeit so besonders macht. Sie betont:

"Es ist so schön Menschen aus unterschiedlichen Hintergründen auch kulturell aber auch sprachlich zu haben und etwas zu produzieren, was für alle gedacht ist. Wir sagen auch, tünews INTERNATIONAL. Das ist News von Geflüchteten für Alle."

Mannne Lucha zeigte sich erfreut über die Arbeit in der tünewsINTERNATIONAL Redaktion. Für die nächste Ausgabe möchte er sogar selbst einen kleinen Artikel verfassen. Könnte er sich einen idealen tünews-Artiklel wünschen so hieße dieser : " Aus Geflüchteten werden unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger und wir gestalten gemeinsam ein freiheitliches weltoffenes Deutschland."

Die Arbeit von tünews INTERNATIONAL leiste einen Beitrag zu diesem freiheitlichen und weltoffenen Deutschland. Deshalb wollen die Medienmacher auch weiterhin ihr Projekt vorantreiben.


Nachrichten aus Bundesland und Landeshauptstadt

Foto: RTF.1
Thomas Bareiß zur Wahl in Hamburg Der Parlamentarische Staatssekretär und Bundestagsabgeordnete der CDU im Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen, Thomas Bareiß sieht im aktuellen Ergebnis seiner Partei bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg eine Chance.
Foto: RTF.1
Kein "Sicherer Hafen" - Gemeinderat lehnt Beitritt zu Bündnis ab Die Stadt Balingen wird sich nicht dem Bündnis "Sicherer Häfen" anschließen. Die Mehrheit des Gemeinderats lehnte den Vorschlag aus den Reihen der Grünen, die Stadt für aus Seenot gerettete Flüchtlinge zu öffnen, ab.
Foto: RTF.1
Parteivize Strobl plädiert für Teamlösung an CDU-Spitze Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl spricht sich für eine Teamlösung an der CDU-Parteispitze aus. Eine "Formation" aus mehreren Interessenten wäre das Beste, sagte der CDU-Parteivize und Landeschef. Heute berät die Partei die Führungsfrage in Berlin - und die Regierungskrise in Thüringen. Hier stellt Strobl klar: Keine CDU-Unterstützung für die Linkspartei.

Werbung:

Weitere Meldungen