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Plädoyers

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Lebenslange Haft für in Tübingen gefassten BVB-Bomber gefordert

Plädoyers im Prozess um den Bombenanschlag auf den Bus des Fußballvereins Borussia Dortmund: Die Staatsanwaltschaft hat lebenslange Haft für den Angeklagten Sergej W. gefordert, der in Tübingen auf der Morgenstelle festgenommen worden war.

Sergej W., der aus Freudenstadt stammt, in Rottenburg gelebt und in Tübingen gearbeitet hatte, muss sich wegen vielfachen Mordversuchs verantworten. Er soll im April 2017 eine Bombe an der Strecke des BVB-Mannschaftsbusses gezündet haben. Die Mannschaft war auf dem Weg zum Champions-League-Heimspiel gegen AS Monaco. Innenverteidiger Marc Bartra wurde schwer am Unterarm verletzt. Motiv für die Tat war aus Sicht der Staatsanwaltschaft Habgier: Vor dem Anschlag hatte der Angeklagte zahlreiche Optionsscheine erworben, mit denen er auf einen fallenden Kurs der BVB-Aktie gewettet hatte.

Der Staatsanwalt forderte im Prozess vor dem Landgericht Dortmund jetzt lebenslange Haft. Das Urteil wird am 27. November erwartet. Zuvor werden noch die Verteidiger von Sergej W. plädieren.


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