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Schlankere Vorschriften

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Bundesregierung will Binnenschiffahrt beim Klimaschutz beistehen

Neckar, Rhein, Donau: Wo Schiffe fahren, ist auch viel Ruß in der Luft. Die Bundesregierung will Binnenschiffern bei der stockenden Umrüstung auf klimaschonende Motoren entgegenkommen. "Es gibt Förderprogramme zur Umrüstung. Leider werden sie noch nicht so angenommen, wie wir uns das wünschen", sagt der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Norbert Brackmann (CDU).

"Es gibt Förderprogramme zur Umrüstung. Leider werden sie noch nicht so angenommen, wie wir uns das wünschen. Also prüfen wir, wie sich zielgenau nachjustieren lässt, beispielsweise indem wir speziell für die Schifffahrtsmotoren geltende Vorschriften entschlacken, um die Motoren zu vergünstigen", sagte der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Norbert Brackmann (CDU), im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Ab 2019 gelten in der Binnenschifffahrt schärfere Regeln für Motoren. "Die Branche ist wirtschaftlich unter Druck und kann nicht jede neue Entwicklung so schnell nachvollziehen, wie wir uns das politisch vielleicht wünschen. Deshalb stimmen wir die Förderprogramme stärker auf die Bedürfnisse der Betroffenen ab", sagte Brackmann der NOZ weiter. Zwar setzten Binnenschiffer auf kleinere Nachrüstungen. "Diese Billig-Variante ist aber auf Dauer zu kurz gesprungen", sagte der CDU-Politiker.

Der erste Ansprechpartner für die maritime Wirtschaft in Berlin will künftig auch mehr Schwer- und Schwersttransporte von der Straße auf die Binnenflüsse verlagern. "Dadurch, dass zum Teil 100-Tonnen-Transporte über Straßen und Brücken laufen, entstehen enorme Schäden an der Infrastruktur. Ein Umstieg auf die Schifffahrt würde hier Abhilfe schaffen", sagte Brackmann. Zudem würden die Genehmigungsverfahren für den Transport verkürzt. "Deshalb unterstützen wir die Ideen, die die Kollegen im Verkehrsministerium hierzu federführend entwickeln."


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