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Israel

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15 Jahre Haft: Israelisches Gericht verurteilt #Siedler aus Deutschland für Mord an #Palästinenser

Zu 15 Jahren Haft hat ein israelisches Gericht einen aus Deutschland stammenden Siedler verurteilt, der im Jahr 2005 einen Palästinenser auf offener Straße erschossen hatte. Das melden israelische Medien. Der Täter war zunächst nach Brasilien geflohen, später aber via Interpol aufgespürt und an Israel ausgeliefert worden.

Der Täter, Yehoshua Elitzur, hatte im September 2004 mit seinem Fahrzeug ohne ersichtlichen Grund eine Straße - Route 557 - blockiert, um ein entgegenkommendes Fahrzeug zum Anhalten zu zwingen. Dessen Fahrer, der Palästinenser Sael Jabara al-Shatiya aus Salem (Nördliche Westbank) wich während des Bremsmanövers auf den Seitenstreifen aus. Elitzur feuerte daraufhin mit einer bereit gehaltenen Waffe auf das Auto und erschoss al-Shastiya.

Elitzur wurde bis zur Gerichtsverhandlung unter Hausarrest gestellt, setzte sich aber nach Deutschland ab und floh von dort nach Brasilien.Dort wurde er von Interpol und den Bhörden von Sao Paulo im Jahr 2015 festgenommen und zwei Jahre später nach Israel ausgeliefert. Nun fiel das Urteil: 15 Jahre Haft. Das Gericht hat Elitzur außerdem zu einer Zahlung von 200.000 Shekel an die Familie des Opfers verurteilt.


Nachrichten aus Bundesland und Landeshauptstadt

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Mehr als 15.000 befristete Jobs bei der Regierung In den Bundesministerien und den untergeordneten Bundesbehörden sind im vergangenen Jahr 15.690 Beschäftigte mit einem befristeten Arbeitsvertrag tätig gewesen.
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Jetzt auch Daimler unter Manipulationsverdacht - Mega-Rückrufaktion droht Das Kraftfahrtbundesamt hat den Rückruf von mehr als 6000 Transportern des Typs Mercedes Vito angeordnet. Grund ist eine mögliche Schummelsoftware bei der Abgasreinigung. Dem Konzern droht noch mehr Ärger: Der Rückruf von 600.000 Fahrzeugen. Das berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe.
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"Buntes Haus" kann vorerst bunt bleiben Das sogenannte "Bunte Haus" in Hayingen im Landkreis Reutlingen, das bundesweit für Schlagzeilen gesorgt hatte, darf vorerst bunt bleiben. Das hat das Regierungspräsidium Tübingen jetzt entschieden. Bei künftigen Neuanstrichen des Gebäudes, so die Behörde, greife allerdings die im Nachgang zu dem umstrittenen Farbanstrich vom Hayinger Gemeinderat beschlossene Gestaltungssatzung.

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