BWeins - Am Puls des Landes

Am Puls des Landes

Landtag in Stuttgart Plenarsitzung im Landtag Neues Schloss in Stuttgart Schlossplatz in Stuttgart

>> BWeins-Sendung in der Mediathek

Tübingen

Foto: RTF.1
Humor hilft heilen - Dr. Eckart von Hirschhausen zu Gast in der Neuen Aula

Hätten Sie gewusst, dass Depressionen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen bei Kindern gehört? Bei Erwachsenen zählt die Depression sogar als Volkskrankheit. Das Problem: Depressionen werden oft zu spät erkannt. Einer, der sich diesem Thema angenommen hat, ist der bekannte Kabarettist Dr. Eckart von Hirschausen. Mit seiner bereits vor zehn Jahren gegründeten Stiftung "Humor hilft heilen" will er mit Spaß und Freude gegen die psychische Krankheit angehen.

„Humor hilft heilen" so lautet nicht nur der Name der Stiftung, sondern beinhaltet auch das Konzept. Der Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen erklärte bei einem Vortrag in der Neuen Aula in Tübingen unter anderem die Hintergründe seiner Stiftung. Dabei geht es ihm vor allem um Prävention. Doch mit Prävention, beziehungsweise gesunden Menschen lässt sich eben kein Geld verdienen

Warum Humor und Lachen so wichtig für die Heilung psychischer Erkrankungen ist, erklärte uns Ludger Hoffkamp, ein Mitarbeiter der Stiftung. Heute würde man wissen, dass sich ein Lachen positiv auf den Körper auswirke. So nimmt man durch das Lachen automatisch mehr Sauerstoff zu sich, so Hoffkamp. Deshalb sei gerade bei psychischen Erkrankungen Spaß sehr wichtig.

Depressionen seien nicht rational verhandelbar, sondern brauchen ein emotionales Gegengewicht, so Hoffkamp, der auch als Clown kranke Kinder im Krankenhaus besucht.

Bei der Veranstaltung in der Neuen Aula plädiert Kabarettist Hirschhausen dafür, dass der Humor ein Bestandteil des Gesundheitssystems sein müsse.

Jeden Tag einen Witz zu erzählen, sollte am besten zur Pflicht werden. Kein Wunder also, dass er auch selbst das Publikum zum Lachen brachte.

Den Humor Ernst nehmen – dass will auch Psychologe und Wissenschaftler Stefan Lüttke. Er war es auch, der den Entertainer nach Tübingen geholt hat. Mit seiner „What´s up" - Studie will er eine Art Depressions-Frühwarnsystem-App für Kinder und Jugendliche entwickeln.

Die Eintrittsgelder der Vorlesung gingen daher nicht nur an die „Humor hilft heilen" Stiftung, sondern auch zur Hälfte an Lüttkes Studie.


Nachrichten aus Bundesland und Landeshauptstadt

Foto: pixabay.com
Land fördert klimafreundliche Busse Das Ministerium für Verkehr hat die neue Busförderrichtlinie für 2019 veröffentlicht. Insgesamt stehen dazu 15 Millionen Euro zur Verfügung.
Foto: RTF.1
Ein Paradies für Tiere Der Reutlinger Verein "Paradies für Tiere" widmet sich nun schon seit über sieben Jahren dem Tierschutz. Sie kooperieren mit Tierheimen in Ungarn und Griechenland und vermitteln nicht nur Tiere, sondern versorgen die Tierheime vor Ort auch immer wieder mit Dingen die dringend benötigt werden - hauptsächlich mit Futter. Zusammen mit dem Tierschutzshop läuft im Moment eine Futterspendenaktion, um erneut viele hungrige Hunde vor Ort zu versorgen.
Foto: RTF.1
Verabschiedung - Professor am Seminar für Didaktik und Lehrerbildung geht in den Ruhestand Am Freitag wurde der Direktor des Staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung Tübingen, Lothar Bösing, offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Über 200 Gäste aus der Politik, dem Kultusministerium Baden-Württemberg, der Uni Tübingen, der Schulverwaltung und nicht zuletzt dem Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Tübingen, gaben dem scheidenden Direktor, Prof. Lothar Bösing die Verabschiedungs-Ehre und zogen vielfältig Bilanz über 23 Jahre Schul- und Bildungspolitik an der Nahtstelle zwischen Studium und Ausbildung des gymnasialen Lehrernachwuchses.

Werbung:

Weitere Meldungen