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Zukunftsthemen statt Kleinklein

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IHK Reutlingen fordert nach Jamaica-Aus Gestaltungswillen und Lösung der Krise

Die IHK Reutlingen appelliert an die regionalen Bundestagsabgeordneten, sich in Berlin für eine Lösung der politischen Krise nach dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen einzusetzen. "Es geht ums große Ganze", sagt IHK-Präsident Christian O. Erbe.

„Wir brauchen jetzt zügig eine verlässliche Regierung, die nicht nur Kompromisse verwaltet, sondern auch Zukunftsthemen in den Blick nimmt", fordert Erbe. Aus seiner Sicht gilt es nun, politische Handlungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. „Unser Land braucht in vielen Feldern dringend Weichenstellungen, etwa bei Investitionen in Breitband, Straße und Schiene, Bildung und Energieversorgung. Eine weitere Hängepartie muss daher unbedingt vermieden werden." Aus Berlin erwartet Erbe schnell ein Signal des Wollens. „Das wäre auch für die Firmen aus der Region wichtig."

IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Epp fordert von allen politisch Handelnden, die persönlichen Befindlichkeiten zurückzustellen. „Die Zeit der Parteiegoismen muss jetzt vorbei sein." Epp hofft, dass die Krise als Chance begriffen wird, weniger politisches Kleinklein auf die Agenda zu setzen, sondern Zukunftsthemen, die über die nächsten zwei bis drei Jahre hinausgehen. „Die nächste Regierung braucht eine Vision für den Standort Deutschland, die gesellschaftliche wie technologische Themen in den Fokus nimmt. Wir brauchen mehr Optimismus und Gestaltungswillen."


Nachrichten aus Bundesland und Landeshauptstadt

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Jamaika-Aus ist das Wort des Jahres 2017 Das Wort des Jahres 2017 ist Jamaika-Aus. Diese Entscheidung hat heute eine Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden getroffen. Sie thematisiert damit nicht nur die besonderen Schwierigkeiten bei der Regierungsbildung, die sich nach der Bundestagswahl 2017 ergaben, sondern lenkt den Blick auch auf eine interessante Wortbildung: Nicht nur hat der Landesname Jamaika eine neue Bedeutung angenommen, sondern auch die Aussprache wurde eingedeutscht. "Ehe für Alle" und "me too" folgen auf den Plätzen zwei und drei. Aber auch viele andere Wörter waren im Rennen.
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Verführung pur - Die ChocolART ist eröffnet Heute war es endlich wieder soweit: Ein sinnlich-süßer Duft umschmeichelt zum zwölften Mal die Tübinger Altstadt. Es ist "ChocolART-" Zeit.
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Helmut Kohl täuschte offenbar die Öffentlichkeit - System schwarzer Kassen seit den 70er Jahren Helmut Kohl hat ein großes Geheimnis mit ins Grab genommen: die Namen der anonymen Spender der CDU-Spendenaffäre. Jetzt hat ein Insider in einer ARD-Dokumentation berichtet, Helmut Kohl habe bereits seit den 70er Jahren von einem System geheimer Kassen profitiert; sein Ehrenwort, die Namen der Spender nicht zu nennen, sei "absolut unglaubwürdig" gewesen. Demnach hat Helmut Kohl die Öffentlichkeit während der Spendenaffäre getäuscht.

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