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Reutlingen

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"Das Auto sieht mich!" - Neues System soll Kommunikation zwischen Fahrzeug und Fußgänger erleichtern

Forscher der Hochschule Reutlingen haben gemeinsam mit Partnern aus der gesamten EU eine neue interaktive Kommunikationslösung für Autos entwickelt.

HEIDI heißt das Forschungsprojekt. Die EU fördert es mit vier Millionen Euro. Und es geht um ein System, mit dem Fußgänger und Fahrzeuge im Straßenverkehr direkt miteinander kommunizieren können. Projektleiter Cristobal Curio: "Es geht um die Interaktion von Fußgänger und Autofahrer, aber auch von Auto und Insassen des Autos. Das ist etwas ganz neues, dass wir diese beiden Kommunikationswege, wo etwas zum Beispiel im Wagen piepst, wo ein Fahrer beobachtet wird und wo die Außenumgebung, das sogenannte Environment beobachtet wird, dass in beide Richtungen kommuniziert wird."

Pfeil nach unten heißt, das Fahrzeug bremst, Pfeil nach oben, es fährt weiter, und das Auge heißt, das Auto hat den Fußgänger bemerkt. 

Auf einer Abschlusstagung im Innoport in Reutlingen wurde das neue System erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Ziel ist es, für mehr Sicherheit, aber auch, für einen flüssigeren Verkehr zu sorgen.

"Die Ergebnisse sind sehr vielversprechend", so Curio. "Wir haben Simulationsstudien durchgeführt mit neuesten VR-Technologien unter anderem auch Technologien, die wir hier in Reutlingen entwickelt haben, aber auch zum Beispiel bei unsern Partnern in Graz, die gezeigt haben an sich, dass die einzelnen HMIs, die sogenannten Mensch-Maschine-Schnittstellen eine Effizienz und eine erhöhte Sicherheit bringen."

Bislang hätten diese Mensch-Maschine-Schnittstellen die Absichten von Fußgängern und Fahrzeugen in der Umgebung nur eingeschränkt erfasst, so Curio. Nach den Labortests, unter anderem auch in der AIDA-Halle in Reutlingen, geht es als nächstes raus auf die Straße.

"Der nächste Schritt wäre, wie wir zum Beispiel heute auf der Konferenz heute gehört haben, ist, dass man jetzt diese Ergebnisse in sogenannte Empfehlungen an entsprechende Gremien weitergibt, die natürlich getrieben werden von den Automobilindustriellen und dort durch Empfehlungen geben können, dass zum Beispiel auch neue Gesetzgebungen existieren können."

Denn so ein neues Lichtdisplay brächte über die bisherige Kommunikation mit Blinker und Scheinwerfer einen Mehrwert für Sicherheit und Verkehrsfluss, sagt Curio.


Nachrichten aus Bundesland und Landeshauptstadt

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