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Reutlingen

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IHK zeichnet seine besten Auszubildenden aus

Nach coronabedingten reduzierten Feierlichkeiten in den vergangenen zwei Jahren, konnte die traditionelle IHK-Bestenehrung am Montagabend wieder als große Veranstaltung zelebriert werden. Gefeiert wurde in der Akademie der Kreiskliniken Reutlingen. Insgesamt legten in den Sommer- und Winterprüfungen 2.500 Auszubildende in über 100 IHK-Berufen ihre Prüfung ab - 142 davon mit der Note „Sehr gut“. Und unter ihnen gab es dann sogar noch acht junge Frauen und Männer, die zu den Besten im Land gehören.

Die Bestenehrung wieder wie vor der Corona-Pandemie zu feiern, tat den Verantwortlichen der IHK und den fertig ausgebildeten Berufseinsteigern gut. 142 Hände schütteln und Urkunden übergeben, über diesen Job freute sich IHK-Präsident Christian O. Erbe sehr.

"Es werden tolle Karrieren folgen"

„Es ist ein absolutes Highlight des Jahres für mich, weil man wirklich so viele junge Leute trifft, die wirklich Tolles geleistet haben. Die haben sich reingehängt, die haben gelernt, gearbeitet und haben dann eine super tolle Prüfung geschrieben. Und denen steht die Welt offen und da merkt man wirklich, wie toll und wertvoll die duale Ausbildung ist, denn das sind tolle Karrieren, die folgen werden", verspricht Erbe.

Als Showact des Abends, war die Berliner Beat-Box-Crew „The Razzzones" vor Ort – die für Musik ganz ohne Instrumente sorgte.

Acht junge Frauen und Männer gehören zu den Landesbesten

Acht junge Frauen und Männer haben ihre IHK-Ausbildung nicht nur mit einer eins abgelegt, sie sind in ihrem Beruf sogar die Besten im Land.

So wie Imanuel Falk. Er hat eine Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer gemacht und erreichte sensationelle 99 Punkte in seiner Prüfung – und hat somit auch gute Chancen auf einen Bundessieg. Ihm hat die zweijährige Ausbildung gefallen, weil man schnell ausgelernt hat und mit der Arbeit beginnen kann. Der 21-Jährige will jetzt noch ein Studium an seine Ausbildung anhängen.

Diese Reihenfolge befürwortet auch IHK-Präsident Erbe. „Die gehen dann ins Studium und haben natürlich den großen Vorteil, dass sie schon Kenntnisse haben. Die haben einen richtig tollen Start und vor allem sie haben die Sicherheit, dass sie schon einen Beruf haben", so Erbe.

Sandra Hanselmann ist Werkfeuerwehrfrau bei Bosch

Besonders erfreulich ist auch, dass immer mehr Frauen in Technische Berufe gehen. Eine der Landesbesten ist Sandra Hanselmann. Und das in einem eher seltenen Ausbildungsberuf: sie ist Werkfeuerwehrfrau bei der Robert Bosch Gmbh.

„Also ich bin gelernte Industriekauffrau und mir hat es auch irgendwie gefallen, aber ich wollte noch was anderes machen und gerne was Technisches. Und ich bin schon in der Freiwilligen Feuerwehr seit ein paar Jahren und da habe ich mich dann für diese Ausbildung entschieden", erklärt Hanselmann. Zur Ausbildung gehörten auch Fortbildungen wie die Rettungssanitäter-Ausbildung oder der LKW-Führerschein. An ein Highlight erinnert sie sich besonders gut: als sie Türen mit einer Ramme eingeschlagen haben, das habe besonders viel Spaß gemacht.

"Der schönste Beruf der Welt"

Und dann gibt es noch junge Menschen, die schon immer wussten was sie werden wollen: wie Rebekka Götz. Sie merkte mit etwa 14 Jahren im Urlaub mit den Eltern, dass sie auch hinter eine Rezeption stehen möchte, erzählt sie uns im Interview. In ihrer Abschlussprüfung erreichte sie eindrucksvolle 97 Punkte. Für sie ist der Beruf der Hotelfachfrau der Schönste der Welt.

Es muss nicht immer das Studium sein

Wieviel Freude eine Ausbildung machen kann und dass es nicht immer das Studium sein muss, zeigte der Nachwuchs an diesem Abend deutlich. Denn eines verbindet sie alle: der Spaß am Praktischen und schließlich am gewählten Beruf.


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