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Mössingen

Foto: RTF.1
Großer Andrang auf dem Rosenmarkt

Endlich fand er wieder statt: der Mössinger Rosenmarkt, einer der größten und schönsten Rosenmärkte Süddeutschlands. Ob historische oder moderne Rosen, Begleitpflanzen oder Gartendeko - rund 130 Firmen, Vereine und Privatpersonen freuten sich heute darüber, nach zwei Jahren Zwangspause wieder ihr breit gefächertes Angebot präsentieren zu können.

Bei strahlendem Sonnenschein und trotz hoher Temperaturen lockte der Mössinger Rosenmarkt am Sonntag zahlreiche Besucher an. Auch die Aussteller freuten sich, endlich wieder ihr vielfältiges Angebot präsentieren zu können.

Andreas Münch von der Rosenschule Stange kommt gerne aus dem fast 800 km entfernten Schleswig-Holstein auf den Mössinger Rosenmarkt, erzählt er. "Hier auf dem Rosenmarkt sind sehr viele begeisterte Pflanzenliebhaber."

Bienenfreundliche Rosen im Kommen

Und sein Stand wurde Rosenfreunden gerecht: hier gab es alles, was das Herz begehrt. Historische Rosen, stark duftende Edelrosen, Kletterrosen und natürlich kleine Beetrosen für diejenigen mit wenig Platz auf der Terrasse. "Wir suchen jedes Jahr besonders resistente Rosen aus. Und, was jetzt dazu kommt und das immer mehr, sind die offenen Blüten für die Insektenfreundlichkeit."

Sehr zur Freude der Bienen, die den Rosenmarkt deshalb als kleine Besucher bereicherten. Neben den bienenfreundlichen Rosen seien auch die pflegeleichten Rambler-Rosen beliebt, erklärt Münch. Sie wachsen an Bäumen hoch und lassen ihn sozusagen zum zweiten Mal blühen.

Mit eigenen Züchtungen konnte der Stand Vierländer Rosenhof aus Hamburg begeistern: Besucher konnten sich hier mit Schneeaugen oder Vierlanden Perlen eindecken. Rosen, die es in der Region nicht zu kaufen gibt.

Bewusst weniger Aussteller

Neben weit angereisten Ausstellern waren auch viele aus der Gegend vor Ort. Insgesamt verteilten sich 130 Stände über das Marktgelände. Das sind weniger als in den Jahren vor Corona.

Das sei bewusst so, erklärt Silvia Maier, die Kulturreferentin der Stadt. "Wir haben gesagt, wir machen ein paar Stände weniger, dass wir das Marktgelände etwas lockerer gestalten können. Aus Erfahrung wissen wir, dass der Andrang immer sehr groß ist. Wir haben 25.000 Besucher hier - das ist mehr als die Stadt Einwohner hat. Deshalb haben wir gesagt, wir machen's ein bisschen lockerer, wir wollen mehr Abstand zwischen den Ständen haben, damit wir den Besuchern ein bisschen mehr Luft bieten können."

Kunst zwischen Pflanzen

Das Angebot sei aber so vielfältig wie eh und je: neben einem großen Rosensortiment, vielen Begleitpflanzen und Gartendekoration kamen auch Kunstliebhaber nicht zu kurz. Es gab Öl- und Aquarellbilder zu ergattern, Keramik und auch Schmuck.

Am Stand von "Schutzengel Manufaktur" aus Gomaringen gab es handgefertigte Perlen aus Murano-Glas, alles Unikate und Eyecatcher, erklärt Andrea Fähnle. Sie vertritt ihre Schwester Alexandra Dold am Stand, die eigentliche Besitzerin des Geschäfts, die an diesem Tag allerdings verhindert war.

Und wer noch nicht genug von Rosen hatte, ob nun als Schmuck oder Pflanze, konnte sie auch in Form einer Waffel genießen.

Bewirtung, Pflanzen, Kunst und interessante Vorführungen – die Besucher des Rosenmarktes kamen an diesem Sonntag voll auf ihre Kosten. Und die zweijährige Zwangspause scheinen der Beliebtheit des Marktes keinen Abbruch getan zu haben.


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