BWeins - Am Puls des Landes

Am Puls des Landes

Landtag in Stuttgart Plenarsitzung im Landtag Neues Schloss in Stuttgart Schlossplatz in Stuttgart

>> BWeins-Sendung in der Mediathek

Tübingen

Foto: RTF.1
Nach Morddrohung: AfD-Bundestagskandidat Reetzke sagt Podiumsdiskussion ab

Der Kandidat der Alternative für Deutschland (AfD) zur Bundestagswahl im Wahlkreis Tübingen, Ingo Reetzke, hat seine Teilnahme an der heutigen Podiumsdiskussion des „Schwäbischen Tagblatts“ in Tübingen vor dem - wie Reetzke schreibt - Hintergrund einer linksextremen Morddrohung abgesagt.

„Auf Nachfrage beim Polizeirevier Tübingen wurde mir mitgeteilt, dass für die Veranstaltung in der nach allen Seiten offenen und frei zugänglichen Panzerhalle im Französischen Vierteil kein Sicherheitskonzept existiert", so Reetzke. Auch seitens des Veranstalters seien keine Sicherheitsmaßnahmen vor, während und nach der Veranstaltung geplant.

„Nach dem Erhalt der Morddrohung vor anderthalb Wochen, den Prügel- und Stahlkugel-Attacken auf AfD-Kandidaten im baden-württembergischen Landtagswahlkampf sowie einem linksextremen Brandanschlag auf das Auto eines Berliner AfD-Kandidaten in der Nacht auf Dienstag sehe ich mich daher gezwungen, meine Teilnahme schweren Herzens abzusagen", schreibt der AfD- Bundestagskandidat in einer Pressemitteilung.

Demnach sei Reetzke in einer E-Mail gedroht worden: „Der Galgen steht bereit für Sie. Machen Sie Ihr Testament. Farbe war gestern, Hinrichtungen sind heute."

Vor einigen Monaten war im Landtagswahlkampf sein Haus mit Farbkugeln beschossen worden.

(Zuletzt geändert: Mittwoch, 15.09.21 - 15:43 Uhr   -   442 mal angesehen)

Nachrichten aus Bundesland und Landeshauptstadt

Foto: RTF.1
Olaf Scholz sagt Wahlkampftermine ab Der SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz musste am Montag zwei Wahlkampfveranstaltungen in Baden-Württemberg absagen.
Foto: pixabay.com
Aktion Pendlerbrezel Im Rahmen der Aktion „Pendlerbrezel“ können sich Fahrradfahrer noch bis zum 24. September bei vielen Bäckereien in der Region eine Gratisbrezel ergattern.
Foto: RTF.1
"Mist, die versteht mich ja!" Florence Brokowski-Shekete über ihr Leben als Schwarze Deutsche Florence Brokowski-Shekete wurde als Kind nigerianischer Eltern in Hamburg geboren. Nachdem sie bei einer Pflegemutter in Buxtehude aufgewachsen war, nahmen ihre Eltern sie mit nach Nigeria - ein Land, das sie nicht kannte. So kehrte sie mit zwölf Jahren wieder nach Deutschland zurück - allein. Über ihre Erfahrungen als Schwarze Deutsche hat sie ein Buch geschrieben - mit dem Titel „Mist, die versteht mich ja!“ Und jetzt hat sie in der Reutlinger Stadtbibliothek daraus vorgelesen.

Werbung:

Weitere Meldungen