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"Initiative Motorradlärm" stellt Forderungen vor

Motorradlärm sei ein zunehmendes Problem in vielen Gemeinden Baden-Württembergs, vermeldete die Landesregierung bereits im letzten Jahr. Um etwas gegen die Lärmbelästigung zu unternehmen, wurde die "Initiative Motorradlärm" gegründet. Verkehrsminister Winfried Hermann, der Lärmschutzbeauftragte der Landesregierung Thomas Marwein und Sonja Schuchter als Vertreterin der Kommunen, hatten am heutigen Donnerstag zur Landespressekonferenz nach Stuttgart eingeladen, um die Initiative selbst und deren Forderungskatalog vorzustellen.

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Sommer gemütlich im Freien und haben plötzlich dass Gefühl Sie sind von einem Bienenschwarm umgeben. Nur handelt es sich bei der stetigen lautstarken Brummerei nicht um Insekten, sondern um vorbeifahrende Motorräder.

So geht es 1,5 Millionen Menschen in Baden-Württemberg. Diese haben sich mittlerweile zur „Initiative Motorradlärm" zusammengeschlossen. Dabei handelt es sich um insgesamt 81 Städte, Gemeinden, sowie sieben Landkreise – darunter auch der Zollernalbkreis. Sie fordern nun von der EU, der Bundesregierung, Motorradherstellern und Motorradfahrenden mehr Anstrengungen um den Lärm zu reduzieren.

Deshalb verlangt die „Initiative Motorradlärm", die von den Podiumsgästen Hermann, Marwein und Schuchter bei der heutigen Landespressekonferenz vertreten wurde, in ihrem 10-Punkte starken Forderungskatalog unter anderem den Umstieg auf lärmarme Mobilität.

Man müsse bei der Gesetzgebung davon ausgehen, dass ein fahrbareres Gerät keinen Lärm machen müsse, betonte der Verkehrsminister abschließend. In den kommenden Monaten will die Initiative einen Antrag in den Bundesrat einbringen, der unter anderem europaweit niedrigere Lärmgrenzwerte fordert.

(Zuletzt geändert: Donnerstag, 13.02.20 - 18:03 Uhr   -   872 mal angesehen)

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