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Baden-Württemberg

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Verkehrsminister Winfried Hermann stellt neuen Fahrplan vor

In sechs Tagen wird sich auf den Schienen Baden-Württembergs einiges verändern, denn am 15. Dezember wird der landesweite Fahrplanwechsel durchgeführt. Bei der am Montagvormittag in Stuttgart abgehaltenen Landespressekonferenz erläuterten Verkehrsminister Winfried Hermann und die Vertreter der betroffenen Eisenbahnunternehmen die Veränderungen und Neuerungen auf den Gleisen des Landes.

Verkehrsminister Winfried Hermann betonte zu Anfang der Landespressekonferenz die Notwendigkeit eines Umstiegs auf öffentliche Verkehrsmittel, aufgrund der sonst stetig zunehmenden Umweltbelastung.

Dem Grünen-Politiker und den Anwesenden Vertretern der Eisenbahnunternehmen ist aber auch bewusst, dass die Baden-Württemberger nur dann auf die Bahn umsteigen, wenn die Züge zuverlässig und pünktlich verkehren.

Die von Hermann und seinen Mitstreitern angestrebte Verbesserung soll nun Mitte Dezember mit Fahrplanwechsel und dem damit verbundenen Zusatzangebot auf den Strecken des Landes eintreten.

Das Problem: Bevor der neue Fahrplan starten kann, fehlt es, trotz genauer und intensiver Vorbereitung, an Zügen.

Sowohl die Firma Stadler als auch die Firma Bombardier lieferten die angeforderten Fahrzeuge nicht, oder nur unzureichend.

Außerdem mangelt es nach wie vor an Personal, insbesondere an Lokomotivführern. Hier soll das vom Land, gemeinsam mit der Arbeitsagentur ins Leben gerufene Ausbildungsprojekt für Geflüchtete, Abhilfe schaffen.

Das Projekt wird Prognosen zufolge aber erst in drei Jahren Wirkung zeigen. Ob der Fahrplanwechsel die angestrebte Verbesserung für die Zugreisenden und Berufspendler bringt, muss wohl das nächste Jahr zeigen.


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