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Reutlingen

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Gründermesse: Einblicke in das Gründungsgeschehen der Region Neckar-Alb

Auf der Gründermesse Neckar-Alb hatten mutige Gründer die Gelegenheit sich und ihr Produkt einem großen Publikum zu präsentieren. Aber auch für diejenigen, die gerne selbst den Schritt in die Selbständigkeit wagen wollen, bot die Messe viel Gelegenheit an Informationen und Beratungsangebote zu kommen.

Sehen und gesehen werden – das war das Ziel der Aussteller bei der Gründermesse Neckar-Alb. Unter anderem deshalb startete Pole Dance Reutlingen den Messetag mit einer Vorführung. Chefin Stefanie Riehle zeigte, welches akrobatische Können sie sich in 7 Jahren antrainiert hat und was sie allen Interessierten beibringen kann.

Die Treppe runter, direkt am Messeeingang präsentierte Ernst Obermayer sein Geschäft. Er ist stolzer Besitzer des Finca und kombiniert Finanzberatung mit leckeren Wraps.

„Es gibt jetzt bei mir zum Beispiel keinen „Riester-Wrap" oder einen „BAV-Salat", sondern man kommt ins Gespräch mit den Kunden, die dann fragen: Du sag mal, warum heißt es eigentlich das Finca und nicht die Finca? Weil es ist ja das Finanzcafe und dann bist du schon im Gespräch mit dem Kunden und mehr ist es ja am Anfang noch gar nicht", erklärt Leiter Ernst Obermayer.

Die Gelegenheit das Finca zu übernehmen hatte sich für den Reutlinger kurzfristig ergeben und so hatte er den Schritt in die Selbständigkeit gewagt.

Eine, die es sich ebenfalls getraut hat, ist Julia Kitschenberg. Sie hat den Online-Shop „BLANDA BEAUTY" gegründet und sich auf hochwertige Naturkosmetik spezialisiert. Durch Erfahrungen im Ausland, ist sie auf die Idee gekommen, solche Produkte auch nach Deutschland zu bringen.

Wer anstatt der Haut lieber den Gaumen verwöhnt, der konnte am Stand des Tübinger Unternehmens „Schwarzstoff" schwäbische Destillate probieren. Das Obst hierfür stammt natürlich von den Streuobstwiesen der Region.

Diejenigen, die eher etwas Technisches testen wollten, stoppten vielleicht bei Alexander Faust. Er hat zahlreiche orangene Löwen an seinem Stand aufgebaut. Das eigentlich Spannende war jedoch der 3D-Drucker, mit dem er die Löwen geschaffen hat. 3D-Druck war früher einmal sein Hobby. Jetzt ist er Chef des Unternehmens „3D-Löwe".

„Wir sind so für den Laien ein bisschen ein 3D-Copyshop und bieten 3D-Druck an; für alle Probleme, die man so haben könnte. Von Ersatzteilen über irgendwelche Prototypen oder auch Kleinserien", erklärt Alexander Faust.

Das Einzige was sein Unternehmen noch von einem Copyshop unterscheide, sei, dass er noch keine 3D-Scans anbiete. Aber vielleicht kommt das ja noch.

(Zuletzt geändert: Freitag, 10.05.19 - 17:03 Uhr   -   1807 mal angesehen)

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