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Tübingen

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Kanadischer Botschafter zu Besuch - Stéphane Dion zeigt sich begeistert von der Universitätsstadt

Am Montag durfte Oberbürgermeister Boris Palmer wieder das Goldene Buch der Stadt aus dem Schrank holen. Anlass war der Besuch des kanadischen Botschafters Stéphane Dion. Der in Québec geborene Politiker, Soziologe und Autor ist seit 2017 Botschafter von Kanada in Berlin und außerdem Sondergesandter bei der Europäischen Union und Europa.

Immer wieder erhält Tübingen hohen Besuch aus der ganzen Welt. An diesem Montag beehrte der Kanadische Botschafter aus Berlin, Stéphane Dion, die schwäbische Universitätsstadt und zeigte sich begeistert. Tübingen sei eine der wunderbarsten Städte der Welt und müsse beschützt werden, so Dion. Als ein kleiner Junge von Quebec fühle er sich hier zuhause.

Der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt ist bei einem solchen Besuch natürlich Ehrensache. Oberbürgermeister Boris Palmer freute sich über den Eintrag des Kanadiers besonders, da Dion seine Widmung gleich in drei Sprachen verfasste – in seinen Heimatsprachen Französisch und Englisch und auch auf Deutsch.

Neben der Besichtigung der Stadt und dem Treffen mit dem Oberbürgermeister, steht aber auch eine weitere Veranstaltung auf dem Terminkalender des Kanadischen Botschafters, nämlich eine Rede an der Universität Tübingen. Der Kanadier freute sich über diese Gelegenheit.

Das Treffen mit Boris Palmer hatte aber noch mehr Hintergründe: Von 2004 bis 2005 sorgte Stéphane Dion als Umweltminister für einen der grünsten Haushalte in der Geschichte Kanadas. Außerdem war er Mitglied im Vorsitz der Klimakonferenz der Vereinten Nationen. Den grünen Tübinger Oberbürgermeister sehen in Kanada, laut Dion, viele als Vorbild in Sachen Klimaschutz an. Und wie stuft der Kanadische Botschafter die Beziehung der beiden Länder in Zukunft ein?

Luftverschmutzung zu verhindern sei eines der vielen gemeinsamen Ziele von Deutschland und Kanada und einer der vielen Gründe dafür die Freundschaft und die Beziehungen zu verstärken, erklärte Dion. Tübingen als Vorbild für Städte in Kanada, eine kanadischer Botschafter, der sich wie zu Hause fühlt, eine mehrsprachige Widmung ins Goldene Buch – Oberbürgermeister Boris Palmer dürfte mit diesem Besuch ziemlich zufrieden gewesen sein.


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