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Metzingen

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Polizei verhindert Schlägerei zweier Mädchengruppen - Rund 40 Beteiligte

Die Polizei in Metzingen hat eine Schlägerei zwischen zwei Mädchengruppen verhindert. Rund 40 Jugendliche hatten sich auf dem Kelternplatz der Stadt versammelt. Mehrere Streifenwagen waren nötig. Die Hintergründe sind noch unklar.

Nachdem am Sonntag gemeldet worden war, dass sich die Gruppen treffen und aufeinander losgehen wollen, stellten die Beamten auf dem Kelternplatz eine größere Menschansammlung fest. Die Stimmung unter den etwa 40 Jugendlichen erwies sich als aggressiv und aufgeheizt, wobei einige der Mädchen beim Eintreffen der Polizei sofort die Flucht ergriffen.

Während der Feststellung der Personalien tat sich eine 16-jährige Dettingerin als Wortführerin hervor, die den Weisungen der Polizeibeamten, das Stadtgebiet Metzingen unverzüglich zu verlassen, nur widerwillig nachkam.

Schlussendlich und erst unter der Androhung, in einer Arrestzelle zu landen, trollten sich die Mädchen. Am Bahnhof angekommen, mischte sich plötzlich ein völlig unbeteiligter 17-Jähriger in die Polizeiarbeit ein. Er störte die Amtshandlungen, indem er immer wieder sehr dicht an die Einsatzkräfte herantrat, die Beamten beleidigte und ihnen Schläge androhte. Auch er erhielt einen Platzverweis, dem er ebenfalls nur widerwillig nachkam.

Letztlich konnte die Situation unter dem Einsatz mehrerer Streifenwagenbesatzungen entschärft werden. Weshalb sich die Jugendlichen zu einer Schlägerei treffen wollten, ist noch nicht bekannt. Fest steht, dass die Polizei wohl gerade noch rechtzeitig dazwischen gegangen war, sodass Straftaten verhindert werden konnten. Lediglich den 17-Jährigen vom Bahnhof erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung.

Dass solche Auseinandersetzungen schlimme Folgen haben können, zeigt ein tödlicher Vorfall in Passau: Hier starb am Montag Abend ein 15-Jähriger Junge nach einer Schlägerei.


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