BWeins - Am Puls des Landes

Am Puls des Landes

Landtag in Stuttgart Plenarsitzung im Landtag Neues Schloss in Stuttgart Schlossplatz in Stuttgart

>> BWeins-Sendung in der Mediathek

Finanzen

Foto: pixabay.com
Koalition will Steuererklärung vereinfachen und Online-Händler für Betrug Dritter haftbar machen

Die große Koalition will die Steuererklärung vereinfachen: "Wir streben die Einführung einer vorausgefüllten Steuererklärung für alle Steuerpflichtigen bis zum Veranlagungszeitraum 2021 an", heißt es im Entwurf für das Finanz-Kapitel im Koalitionsvertrag.

Der Entwurf liegt der Rheinischen Post vor. Bei der vorausgefüllten Steuererklärung werden alle Daten, die das Finanzamt bereits hat, automatisch in die richtigen Formulare übernommen.

Im Kampf gegen Umsatzsteuerbetrug will die Koalition Online-Händler stärker in die Pflicht nehmen: "Zur weiteren Bekämpfung des Umsatzsteuerbetruges beim Handel mit Waren im Internet werden wir gesetzliche Regelungen schaffen, um Betreiber von elektronischen Marktplätzen, die den Handel unredlicher Unternehmer über ihren Marktplatz nicht unterbinden, für die ausgefallene Umsatzsteuer in Anspruch zu nehmen."

Auch das Personal beim Zoll soll aufgestockt werden: "Wir werden den Zoll in allen Aufgabenbereichen insbesondere durch Personalmaßnahmen (Stellen, Besoldung) stärken", heißt es weiter. Er leiste wertvolle Arbeit bei der Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität und Steuerbetrug.


Nachrichten aus Bundesland und Landeshauptstadt

Foto: RTF.1
Mehr als 15.000 befristete Jobs bei der Regierung In den Bundesministerien und den untergeordneten Bundesbehörden sind im vergangenen Jahr 15.690 Beschäftigte mit einem befristeten Arbeitsvertrag tätig gewesen.
Foto: pixelio.de - Alexander Dreher Foto: pixelio.de - Alexander Dreher
Jetzt auch Daimler unter Manipulationsverdacht - Mega-Rückrufaktion droht Das Kraftfahrtbundesamt hat den Rückruf von mehr als 6000 Transportern des Typs Mercedes Vito angeordnet. Grund ist eine mögliche Schummelsoftware bei der Abgasreinigung. Dem Konzern droht noch mehr Ärger: Der Rückruf von 600.000 Fahrzeugen. Das berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe.
Foto: RTF.1
"Buntes Haus" kann vorerst bunt bleiben Das sogenannte "Bunte Haus" in Hayingen im Landkreis Reutlingen, das bundesweit für Schlagzeilen gesorgt hatte, darf vorerst bunt bleiben. Das hat das Regierungspräsidium Tübingen jetzt entschieden. Bei künftigen Neuanstrichen des Gebäudes, so die Behörde, greife allerdings die im Nachgang zu dem umstrittenen Farbanstrich vom Hayinger Gemeinderat beschlossene Gestaltungssatzung.

Werbung:

Weitere Meldungen