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Stuttgart

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Land verleiht Landeswirtschaftsmedaille an Unternehmer aus dem Landkreis Tübingen

Ist der Landkreis Tübingen der Wirtschaftsstandort Nummer eins in Baden-Württemberg? Der Eindruck kann, bei einem Blick auf die Preisträger der Landeswirtschaftsmedallie entstehen. Diese hat Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut am gestrigen Donnerstag im Neuen Schloss in Stuttgart verliehen.

Elektromedizin von Erbe, humangenetische Diagnosen von CeGaT und Kleidung von Marc Cain sind nicht nur den Tübingern bekannt. All diese Produkte erfreuen sich großer Beliebtheit in der ganzen Welt. Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut erklärte, dass es immens wichtig sei die Leistungsträger des Landes zu würdigen. Die Wirtschaftsmedallie sei zu diesem Zweck sehr gut geeignet. Christian O. Erbe ist der Geschäftsführer der Erbe Elektromedizin GmbH in Tübingen. Die Landeswirtschaftsmedallie ist für ihn eine tolle Motivation, weiter zu machen. Erbe Elektromedizin möchte er in Zukunft international breiter aufstellen. Die Tübinger Firma ist seit neuestem in Sao Paulo und in Seoul vertreten. Außerdem hat das Unternehmen begonnen klinische Studien zu initiieren, die in einigen Bereichen Heilung für Patienten versprechen. Erbe Elektromedizin hätte hier einiges vor, so Erbe. Noch relativ neu in der Gesundheitsbranche ist Saskia Biskup. Zweitausendneun gründete sie zusammen mit ihrem Mann Dirk Biskup die CeGaT GmbH, die Diagnosen durch genetische Untersuchung anbietet. Seitdem hat ihr Unternehmen einige Preise gewonnen. Unter anderem den Innovationspreis für Frauen und den Preis für den Unternehmer des Jahres. Doch diese Auszeichnung ist für sie nochmal etwas ganz besonderes. Saskia Bikup ist dadurch sehr motiviert weiterzumachen. Die Wirtschaftsministerin zeichnete auch Michael Padeffke aus Mössingen für seine Bäckerei aus. Diese stehe für Tradition, Handwerk und Leidenschaft und sei eines der bedeutensten Handwerksunternehmen in der Region. Auch das Modeunternehmen Marc Cain prämierte die Ministerin. Sie lobte die in Bodelshausen angesiedelte Produktion und die hohen Investitionen, die Geschäftsführer Helmut Schlotterer in seiner Heimat gemacht hat. So habe er die Attraktivität der Region enorm gesteigert.


Nachrichten aus Bundesland und Landeshauptstadt

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Jamaika-Aus ist das Wort des Jahres 2017 Das Wort des Jahres 2017 ist Jamaika-Aus. Diese Entscheidung hat heute eine Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden getroffen. Sie thematisiert damit nicht nur die besonderen Schwierigkeiten bei der Regierungsbildung, die sich nach der Bundestagswahl 2017 ergaben, sondern lenkt den Blick auch auf eine interessante Wortbildung: Nicht nur hat der Landesname Jamaika eine neue Bedeutung angenommen, sondern auch die Aussprache wurde eingedeutscht. "Ehe für Alle" und "me too" folgen auf den Plätzen zwei und drei. Aber auch viele andere Wörter waren im Rennen.
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Verführung pur - Die ChocolART ist eröffnet Heute war es endlich wieder soweit: Ein sinnlich-süßer Duft umschmeichelt zum zwölften Mal die Tübinger Altstadt. Es ist "ChocolART-" Zeit.
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Helmut Kohl täuschte offenbar die Öffentlichkeit - System schwarzer Kassen seit den 70er Jahren Helmut Kohl hat ein großes Geheimnis mit ins Grab genommen: die Namen der anonymen Spender der CDU-Spendenaffäre. Jetzt hat ein Insider in einer ARD-Dokumentation berichtet, Helmut Kohl habe bereits seit den 70er Jahren von einem System geheimer Kassen profitiert; sein Ehrenwort, die Namen der Spender nicht zu nennen, sei "absolut unglaubwürdig" gewesen. Demnach hat Helmut Kohl die Öffentlichkeit während der Spendenaffäre getäuscht.

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