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Stuttgart

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Museum für lau - Das Landesmuseum Württemberg wird kostenfrei

Die Schätze des Landes gehören allen. Deshalb sollte eigentlich keiner dafür bezahlen müssen, sie anzuschauen. Trotzdem verlangen die staatlichen Museen in Baden-Württemberg Eintritt. Das möchten viele ändern. Reinhold Würth, ein Unternehmer und Kunstförderer, hat dafür gesorgt, dass alle das Landesmuseum Württemberg in Stuttgart gratis besuchen können. Allerdings nur im Jahr 2018.

Auch die Armen und diejenigen mit wenig Zeit sollen ins Landesmuseum Württemberg. Für Cornelia Ewigleben ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Die Museumsdirektorin ist sehr erfreut darüber, die Schätze des Landes bald auch diesen Menschen zeigen zu können. Der Milliardär Reinhold Würth hat das in seiner Funktion als erster Vorsitzender des Fördervereins Landesmuseum Württemberg ermöglicht. Seine Spende soll der Landesregierung einen Hinweis für dem Etat 2018/2019 geben. Die paar Pfennig würden dem Landeshaushalt jetzt auch nichts mehr ausmachen, so Würth. Für Staatssekretärin Petra Olschowski ist es ebenfalls ein Herzenswunsch, die Museen für alle zugänglich zu machen. Allerdings sind die paar Pfennig, doch etwas mehr als ein paar Pfennig. Trotzdem: Das Geld ist da. Die Summe beläuft sich auf 2-2,5 Millionen Euro. Ob das Geld bereitgestellt wird, muss die Landesregierung entscheiden. Das Landesmuseum Württemberg möchten Würth, Olschowski und Ewigleben zum Vorreiter machen. Dieses Beispiel soll die Regierung überzeugen. Die Besucherzahl im Landesmuseum möchten sie durch den freien Eintritt mindestens verdoppeln. Außerdem will Ewigleben das Museum an die Wünsche anpassen, die vorallem junge Menschen haben. Sie möchte einen Ort zum "chillen" schaffen, WLAN im Foyer installieren und ein kleines Café eröffnen.


Nachrichten aus Bundesland und Landeshauptstadt

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Jamaika-Aus ist das Wort des Jahres 2017 Das Wort des Jahres 2017 ist Jamaika-Aus. Diese Entscheidung hat heute eine Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden getroffen. Sie thematisiert damit nicht nur die besonderen Schwierigkeiten bei der Regierungsbildung, die sich nach der Bundestagswahl 2017 ergaben, sondern lenkt den Blick auch auf eine interessante Wortbildung: Nicht nur hat der Landesname Jamaika eine neue Bedeutung angenommen, sondern auch die Aussprache wurde eingedeutscht. "Ehe für Alle" und "me too" folgen auf den Plätzen zwei und drei. Aber auch viele andere Wörter waren im Rennen.
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Verführung pur - Die ChocolART ist eröffnet Heute war es endlich wieder soweit: Ein sinnlich-süßer Duft umschmeichelt zum zwölften Mal die Tübinger Altstadt. Es ist "ChocolART-" Zeit.
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Helmut Kohl täuschte offenbar die Öffentlichkeit - System schwarzer Kassen seit den 70er Jahren Helmut Kohl hat ein großes Geheimnis mit ins Grab genommen: die Namen der anonymen Spender der CDU-Spendenaffäre. Jetzt hat ein Insider in einer ARD-Dokumentation berichtet, Helmut Kohl habe bereits seit den 70er Jahren von einem System geheimer Kassen profitiert; sein Ehrenwort, die Namen der Spender nicht zu nennen, sei "absolut unglaubwürdig" gewesen. Demnach hat Helmut Kohl die Öffentlichkeit während der Spendenaffäre getäuscht.

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