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Abgasaffäre

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Daimler soll Diesel mit Abschalteinrichtung verkauft haben

Der Autokonzern Daimler soll von 2008 bis 2016 in Europa und in den USA Fahrzeuge mit einem unzulässig hohen Schadstoffausstoß verkauft haben. Mehr als eine Million Fahrzeuge seien betroffen - das geht aus einem Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Stuttgart hervor, berichten "Süddeutsche Zeitung", NDR und WDR. "Es ist davon auszugehen, dass die Käufer getäuscht wurden", heißt es demnach in diesem Beschluss, der Grundlage für die Razzia vor wenigen Wochen bei Daimler gewesen sei.

Ende Mai ließ die Staatsanwaltschaft Stuttgart eine bundesweite Razzia bei Daimler durchführen. Der Verdacht: Zwei Motorenreihen sollen eine unzulässige Abschalteinrichtung enthalten haben, so der Medienbericht.

Sie hat womöglich die Schadstoffreinigung auf dem Prüfstand angeschaltet, wenn Behörden den Ausstoß gemessen haben. Das Procedere soll Daimler verschwiegen haben.

Betroffen sind demnach Autos und Kleintransporter mit den Motoren OM 642 und OM 651

Daimler erklärte, man kommentiere das laufende Ermittlungsverfahren nicht. Daimler kooperiere in vollem Umfang mit den Behörden. Die Gefahr, dass Fahrzeuge womöglich stillgelegt werden müssen wegen unzulässiger Werte, sieht der Konzern nicht.


Nachrichten aus Bundesland und Landeshauptstadt

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Silberschatz in Acker auf Sylt: 180 Sylter Silberstücke erzählen viel über die Wikingerzeit 25.09.2017. Einen ganz besonderen Schatz präsentierte die Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Karin Prien, im Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein: Ein wikingerzeitlichen Depotfund von der Insel Sylt. Insgesamt kamen bei einer Grabung im Kreis Nordfriesland rund 180 Silberfunde in verschiedensten Formen zutage. Darunter Schmuckstücke wie Armringe, Fingerringe und Münzen. Außerdem ein Halsring, Barren, Schmelzreste und Drähte.
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Unabhängigkeitsreferendum in Kurdistan: Hohe Wahlbeteiligung. Iran schließt Luftraum. Türkei stoppt Kurden-TV-Sender auf Turksat 25.09.,2017.Mit einer hohen Wahlbeteiligung von 72% ist heute das kurdische Unabhängigkeitsreferendum zu Ende gegangen. Die Nachbarländer Iran und Türkei haben ebenso wie die irakische Zentralregierung in Bagdad Sanktionen und Strafmaßnahmen gegen das Unabhängigkeits-Referendum angekündigt. Iran soll seinen Luftraum auf Bitten der irakischen Zentralregierung für kurdische Flüge geschlossen haben. Die Türkei soll die Ausstrahlung der kurdischen TV-Sender Kurdistan24 und Waar-TV auf dem Turksat-Satelliten beendet haben. Auch für den kurdischen TV-Sender Rudaw soll seitens der Türkischen Medienbehörde RTUK ein Abschaltungsbeschluss vorliegen. Der kurdische Präsident Barzani verurteilte die Sanktionen. Währenddessen hat die Auszählung der Stimmzettel begonnen. Es wird mit einer hohen Zustimmung der kurdischen Bevölkerung zur Unabhängigkeit gerechnet.
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Lucke-Partei LKR wählt neuen Bundesvorstand - EU-Kölmel neuer Bundesvorsitzender der Liberal-Konservativen Reformer: 25.09.2017. Die Partei des früheren AfD-Chefs Lucke hat wenige Tage vor der Bundestagswahl einen neuen Bundesvorstand gewählt. Neuer Bundesvorsitzender ist der Europaabgeordnete Bernd Kölmel. Alle fünf Europaabgeordneten gehören dem neuen Bundesvorstand an. Zur Bundestagswahl war die LKR, die zuvor "Alfa"hieß, nicht angetreten. Man wolle sich auf die Teilnahme an der Europa-Wahl 2019 konzentrieren.

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